Kaviarherstellung – Die Kunst des Kaviars

Kaviar ist seit Jahrhunderten eine begehrte Spezialität und die Kaviarherstellung hat sich in dieser Zeit zu einer wahren Kunst entwickelt. Über viele Jahre schienen die Flüsse Sibiriens und rund um das Kaspische Meer eine schier endlose Quelle für Störe zu sein, deren Kaviar weltweit gehandelt wurde. Dieser weitgehend unkontrollierte Fang von Stören in freier Wildbahn hat jedoch dazu geführt, dass diese Fische stark vom Aussterben bedroht sind.
Daher ist der Fang und Handel von Wildkaviar mittlerweile international verboten. Heute im Handel angebotener Kaviar stammt aus Zuchtbetrieben. Die Methoden der Störzucht zur Kaviarherstellung hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Zuchtkaviar besitzt mittlerweile eine ebenbürtige Qualität wie Kaviar von wildgefangenen Stören.

Kaviarherstellung ist eine Kunst, die über Generationen überliefert wurde. Neben dem großen Wissen erfahrener Kaviarmeister muss bereits bei der Aufzucht der Störe eine Menge beachtet werden, um wirklich hervorragenden Kaviar zu erhalten.

Erfahren Sie nachfolgend mehr zur Herstellung des hochwertigen Caviars im Hause Royal Caviar.

Der richtige Lebensraum

Die Grundlage für hochwertigen Kaviar beginnt bereits Jahre vor dem Verkauf mit der Aufzucht der Störe. Am wichtigsten bei der Aufzucht ist in erster Linie, dass die Störe über frisches kühles Wasser und genügend Platz verfügen. Royal Caviar setzt dabei auf eine besonders artgerechte Fischaufzucht. Statt Kreislaufanlagen in engen Becken wählen wir Anlagen aus, die in Flüssen und Seen beheimatet sind. Unsere Störe wachsen unter optimalen Bedingungen in einer natürlichen Seenlandschaft auf. Auf einer Fläche von weit über 500 Quadratkilometern bietet unsere Störzucht den Fischen genügend Platz und klares Wasser, um eine natürliche und artgerechte Haltung zu gewährleisten.

Neben natürlichen Haltungsbedingungen und der ausgezeichneten Qualität des Wassers muss auch das Futter zu den Bedürfnissen des Fisches passen. Unser erfahrener Kaviarmeister weiß, was welcher Fisch in welchem Entwicklungsstadium für ein gesundes Wachstum benötigt. Mehrmals im Jahr entsenden wir einen Kaviarspezialisten und einen Biologen zur Überprüfung der Gesundheit der Fische zu den Produktionsgewässern.

Wir pflegen mit unserem Kaviarmeister, der seit über 40 Jahren am kaspischen Meer Kaviar produziert und für die ausgezeichnete Qualität unserer Rogen verantwortlich zeichnet, einen sehr regen und engen Kontakt, um Ihnen die beste Qualität zu garantieren.

Der raffinierte Trick mit den besten Störarten

Der Aufwand für die Störzucht ist enorm und kann von manch einem Billigkaviaranbieter nicht gestemmt werden. Während Störe in beheizten Wasserbecken innerhalb weniger Jahre die Geschlechtsreife erreichen und zur Kaviarproduktion herangezogen werden können, dauert diese Entwicklung in natürlicher Umgebung teilweise mehr als doppelt so lange. Diese Art der Aufzucht ist zwar teurer, hat jedoch einen großen, positiven Einfluss auf die Qualität des gewonnen Kaviars. Wir scheuen daher diese Aufgabe nicht und haben uns darauf spezialisiert, den nach Möglichkeit besten Zuchtkaviar zu produzieren.

Sicher fragen Sie sich, wie es Royal Caviar schafft, einen äußerst hochwertigen, aber verhältnismäßig preiswerten Kaviar aus nachhaltiger Zucht anzubieten.

Neben den optimalen Aufzuchtbedingungen liegt ein Geheimnis unserer Kaviarherstellung in der Auswahl der richtigen Störe. Durch die Kreuzung ausgewählter Beluga- und Ossetra-Fische ist es uns gelungen, die besten Merkmale des Osietra Kaviars mit denen des Beluga Kaviars zu kombinieren. Unsere Hybridfische erreichen wie der Osietra-Stör nach ungefähr 6 bis 7 Jahren die Geschlechtsreife und ist damit im Vergleich zu herkömmlichen Stören sehr viel schneller reif. Die kürzere Aufzuchtzeit sorgt für günstige Produktionskosten.

Kaviarherstellung per Hand – der behutsame Umgang mit den Stör-Eiern

Erreichen die weiblichen Störe die Geschlechtsreife und bilden Rogen aus, werden die Fische aus der natürlichen Seenlandschaft in unser nahes Produktionszentrum gebracht. Dort können unsere Mitarbeiter den genauen Zeitpunkt ermitteln, wann die unbefruchteten Störrogen zur Entnahme bereit sind.

Royal Premium Gold Kaviar wird in der eigenen Kaviarproduktion von Royal Caviar sorgfältig verarbeitet

Nach einer artgerechten Betäubung werden die Störe erlegt. Aus einem Fisch können zwischen 800.000 und 3 Millionen Eier gewonnen werden. Die weitere Verarbeitung zu hochwertigem Kaviar geschieht mit höchster Vorsicht, um die fragilen Fischeier nicht zu beschädigen. Nach der behutsamen Entnahme der Eier aus dem Fisch, werden sie vorsichtig gewaschen und dabei von Fett und Geweberesten befreit. Im nächsten Arbeitsschritt der Kaviarherstellung werden die Rogen nach Größe, Farbe und Qualität selektiert. Diese gründliche Auswahl garantiert, dass Royal Caviar Ihnen ein Naturprodukt mit stets gleichbleibender Güte anbieten kann.
Im letzten Produktionsschritt werden die Fischeier sorgfältig gesalzen. Bei der Produktion unserer Premium Kaviarsorten achten wir auf eine besonders salzarme Verarbeitung. Unserem Malossol Kaviar werden lediglich 2-3% Salz hinzugefügt. Neben einer Verbesserung der Haltbarkeit wird dadurch insbesondere die Farbe und das unvergleichliche Aroma des Kaviars positiv beeinflusst. Erst durch das Salzen entsteht aus den Störrogen der hochwertige Kaviar, den die Kunden von Royal Caviar gewöhnt sind.

Für den Transport wird der frische Kaviar in luftdichte Metalldosen verpackt und erreicht bereits nach wenigen Tagen in einer geschlossenen Kühlkette den Firmenstandort von Royal Caviar in Deutschland. Hier findet eine finale Qualitätsprüfung statt, bevor der Kaviar erst ab Bestellung in die üblichen Endverbraucherdosen von 50, 125, 250 bzw. 500g oder für unseren Kaviargroßhandel und ausgewählte Kunden in der Sternegastronomie verpackt werden.

Währen der gesamten Kaviarherstellung – begonnen von der Gewinnung der Stör-Eier, über die Verarbeitung bis hin zum Verpacken in Endverbraucherdosen – achtet Royal Caviar penibel auf die Einhaltung von Hygienebestimmungen und Auflagen des Artenschutzes (CITES).